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Die Massai tragen traditionell rote Gewänder und sind in Kenia eine echte Touristenattraktion

Die Massai tragen traditionell rote Gewänder und sind in Kenia eine echte Touristenattraktion

Zu Besuch bei Kenias Massai

Von Viehhirten zu Managern

Die Massai in ihren roten Gewändern gehören zu einer Safari in Kenias Süden einfach dazu, oft nur als folkloristisches Fotomotiv. Doch immer mehr Lodges binden die Massai aktiv in den Tourismus ein - als Manager, Honigproduzenten oder Safari-Guides. Simon Saitoti lebt in zwei Welten, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Am Rande des Naturschutzgebiets Masai Mara in Kenia hat der 32-Jährige für sich und seine Familie ein traditionelles Zuhause gebaut, mit Dutzenden Rindern – das wichtigste Besitztum für einen Massai. Doch den Tag verbringt er nicht als Viehhirte, sondern einige Kilometer

Ein Klassiker der mauritianischen Küche heißt Dholl Puri, das alle Insulaner gerne und überall verzehren

Ein Klassiker der mauritianischen Küche heißt Dholl Puri, das alle Insulaner gerne und überall verzehren

Foto: pixabay.com

Streetfood in Mauritius

Köstliches Dholl Puri aus der Kiste

Würzig, scharf, sehr scharf sogar - und sehr lecker. So schmecken Dholl Puri, die in Mauritius an beinahe jeder Straßenecke verkauft werden und die knatternde Motorräder in jeden Winkel der Insel transportieren. Dholl Puri ist das klassische Streetfood, das man unterwegs aus der Hand isst, und das jeder Mauritius-Urlauber unbedingt probieren sollte. Die Küche der Insel im Indischen Ozean spiegelt die kulturelle Vielfalt seiner Bewohner wider. Es gibt indische, chinesische, kreolische und französische Gerichte. Die einen behaupten »Cari«, also Curry, mit Gemüse oder Fisch oder Hühnchen sei das

Namibia: Natur pur im Caprivi-Streifen

Tiere kann gut an Wasserstellen beobachten

Foto: pixabay.com

Namibia

Natur pur im Caprivi-Streifen

Entlang der Flüsse Kwando, Linyanti und Chobe erlebt man die spektakuläre Tierwelt des Nordost-Zipfels von Namibia von Land und zu Wasser. Derzeit verzeichnet die Region einen nicht dagewesenen Boom. Das Boot taumelt und schwankt. Riesige Wellen erfassen seinen Bug. Aber statt uns um das Auf und Ab zu kümmern, thronen wir auf dem Oberdeck und blicken gebannt auf das Geschehen vor uns. Nur 15 Meter von uns entfernt zieht eine Elefantenherde durch den Fluss. Die mächtigen Leiber stehen bis zu den Ohren im Wasser, die Rüssel ragen heraus wie Antennen. Gut zehn Tiere sind es, die den Linyanti-Flu

Ein bedrohter Unterwasserriese ist bei Gans Baai ein besonders begehrtes Fotoobjekt: der Weiße Hai.

Ein bedrohter Unterwasserriese ist bei Gans Baai ein besonders begehrtes Fotoobjekt: der Weiße Hai.

Foto: ...

Südafrika

Abenteuer-Tauchgang in der Hai-Allee

Beim Käfigtauchen kommt man den Vertretern der weltgrößten Population ganz nah – ein ebenso aufregendes wie umstrittenes Abenteuer. »Wer in den Neoprenanzug pinkelt, wäscht ihn danach feinsäuberlich! Wer komplett in die Hosen macht, hat das gute Stück zeitgleich käuflich erworben!« Mit diesen markigen Sprüchen steigern die Tauchguides bereits beim Briefing die Spannung. »Und wenn wir einen sehen, der mit dem Arm aus dem Käfig greift, ob mit oder ohne Selfie-Stick, holen wir den Käfig sofort aus dem Wasser und wir drehen um.« Die eiskalten Gewässer der sogenannten »Shark Alley« bei Gans Baai,

Luxor im Süden Ägyptens ist Ausgangspunkt für eine Flusskreuzfahrt über den Nil bis nach Assuan

Foto:

Ägypten

Eine besondere Kreuzfahrt auf dem Nil

Ägypten entspannt in All-inklusive-Strandstädten am Roten Meer. Es raubt den Atem mit prächtigen Pyramiden. Aber es ist auch ein Raum für exklusivere Erlebnisse geworden, z.B. einer Nil-Kreuzfahrt. Einen Hauch von Andrang gibt es nur einmal auf dieser Reise. Kôm Ombo am Nil, für zwei Stunden halten acht Schiffe zugleich vor den Heiligtümern. Während die schon untergehende Sonne die uralten Bauten in ein warmes Rot taucht, strömen 300 bis 400 Menschen die Treppe zu ihnen hinauf. Händler buhlen um ihre Aufmerksamkeit, in dem bis dahin ruhigen Café bricht He

Wildlife im Überfluss: Am Ufer des Kazinga-Kanals lässt sich eine ganze Elefantenherde beobachten

Foto:

Queen-Elizabeth-Park

Schimpansen-Schlucht und Elefanten-Kino

Elefanten im Fluss, Löwen auf Bäumen, Schimpansen in der Schlucht: Der Queen-Elizabeth-Nationalpark in Uganda ist besonders artenreich. Denn im Ostafrikanischen Grabenbruch trifft die Savanne auf Regenwald und Feuchtgebiete. Das macht eine Safari abwechslungsreich. Als zwei Schimpansen den Feldweg überqueren, freut sich der erfahrene Ranger wie ein kleines Kind. Robert Adaruku setzt das Fernglas ab und strahlt, als hätte er zum ersten Mal in seinem Leben einen Affen gesehen. »Heute ist ein wunderbarer Tag, wir haben großes Glück«, sagt er. Seit 15 Ja

Eine Perle an Marokkos Atlantikküste: Asilah mit seinen weiß und blau gestrichenen Häusern

Eine Perle an Marokkos Atlantikküste: Asilah mit seinen weiß und blau gestrichenen Häusern

Foto: Manuel Meyer/dpa-tmn

Marokkos Atlantikküste

Ein Paradies nicht nur für Surfer

Ursprüngliche Küstendörfer, naturbelassene Strände und Surfparadiese: An Marokkos fast 2000 Kilometer langer Atlantikküste trifft der Orient in seiner ganzen Schönheit auf den tosenden Ozean. Hier reiten Surfer auf Kamelen und hängen Ziegen in Bäumen. Etwas enttäuscht kommt Yassin Said aus dem Wasser und legt das Surfbrett in den Sand. Das Meer ist einfach zu ruhig. Doch dann tritt Ibrahim an ihn heran. »Die besten Wellen findest du dort drüben. Ich bringe dich hin, wenn du möchtest«, schlägt der Kameltreiber vor und zeig

Trockene Schönheit: der Fish River Canyon bei Hobas. Unten fließt der »Fischfluss«.

Trockene Schönheit: der Fish River Canyon bei Hobas. Unten fließt der »Fischfluss«.

Foto: Christian Selz/dpa-tmn

Meditative Mondlandschaften

Ein Fahrradtrip durchs südliche Afrika

Die karge Schönheit des Grenzgebiets zwischen Namibia und Südafrika im »/Ai/Ais-Richtersveld Transfrontier Park« erschließt sich nicht auf den ersten Blick – auf einer sechstägigen Radtour bei Vollmond aber ganz sicher. Eine Reise im Rhythmus der Wüste. Die Zahlen, die Pieter Van Wyk vor der Kulisse des Fish River Canyons herunterbetet, sind unvorstellbar. Vor zwei Milliarden Jahren haben Vulkanausbrüche die Berge geschaffen, die hier im Südwesten Namibias noch immer am Horizont thronen. Der Biologe, 28, spricht von 2.000 Millionen Jahren,

Über den Dächern von Stone Town: Schon die Kolonialherren haben diesen Ausblick mit einem Sundowner genossen

Über den Dächern von Stone Town: Schon die Kolonialherren haben diesen Ausblick mit einem Sundowner

Foto: Andrea Tapper/dpa-tmn

Sansibar im Wandel

Eine Märcheninsel putzt sich heraus

Zerfallen wie Kuba, orientalisch wie Marrakesch, Traumstrände wie auf Mauritius: Die Insel Sansibar ist aus Jahren des Stillstands erwacht. Überall in der Altstadt wird gehämmert und gebaut, Stone Town glänzt wieder. Doch nicht alle sehen den Wandel positiv.

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